Credit Suisse: Ethos erwartet Verbesserungen bei Corporate Governance und Umwelt- und Sozialverantwortung

In einer Stellungnahme von Direktor Vincent Kaufmann an der heutigen Credit Suisse-Generalversammlung empfiehlt Ethos den Aktionärinnen und Aktionären, die verschiedenen Vorschläge des Verwaltungsrats in Bezug auf die Vergütungen der Führungsinstanzen abzulehnen und gegen die Wiederwahl des Verwaltungsratspräsidenten zu stimmen. Zudem verlangt Ethos, dass die Bank ihre Umwelt- und Sozialverantwortung verbessert.

Ethos und die Mitglieder des EEP International schliessen sich Climate Action 100+ an

Die Ethos Stiftung und die Mitglieder des Ethos Engagement Pool International sind Gründungsunterzeichner der «Climate Action 100+» Initiative, eine auf fünf Jahre angelegte und von 225 Investoren unterstützte Initiative. Im Rahmen von «Climate Action 100+» werden die 100 weltweit grössten Treibhausgas-Emittenten ermutigt, die Emissionen entlang ihrer Wertschöpfungsketten zu reduzieren, die Klima-Berichterstattung zu ergänzen und die Steuerung klimabezogener Risiken, welche Unternehmen betreffen können, zu verbessern.

Die Ethos Fonds sind mit dem Klimaziel 2° kompatibel

Die Resultate des vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation (NGO) 2° Investing Initiative organisierten Klimaverträglichkeitstests wurden am 23. Oktober 2017 veröffentlicht. Sie zeigen, dass die Pensionskassen noch nicht auf das Ziel ausgerichtet sind, die globale Erwärmung auf unter 2° zu beschränken. Dieses 2°-Ziel wurde im Übereinkommen von Paris 2015 vereinbart, welches auch die Schweiz unterzeichnet hat. Ethos hat seine Fonds ebenfalls dem Test unterzogen, um deren Übereinstimmung mit dem 2°-Ziel zu überprüfen. Gemäss dem Test sind die Ethos Fonds perfekt kompatibel mit dem 2° Szenario.

Klimawandel: Aufruf an die Banken, Verantwortung zu übernehmen

Eine Gruppe von 100 globalen Investoren, darunter Ethos und die Mitglieder des Ethos Engagement Pool International, rufen die grössten Banken der Welt auf, sich stärker am Kampf gegen den Klimawandel zu beteiligen und die Finanzierung des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu verstärken.

Ethos fordert die Aktionäre von Shell auf, Aktionärsantrag zum Schutz des Klimas zu unterstützen

Ethos fordert Investoren auf, an der Generalversammlung von Royal Dutch Shell am 23. Mai 2017 FÜR Traktandum 21 zu stimmen. Die Aktionärsvereinigung "Follow this" hat einen Aktionärsantrag eingereicht, welcher von Shell fordert Treibhausgasreduktionsziele zu setzen, welche mit den Zielen des Pariser Übereinkommens, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Ära zu begrenzen, vereinbar sind. Der Verwaltungsrat von Shell hat seinen Aktionären geraten, gegen den Aktionärsantrag zu stimmen (Traktandum 21 der Tagesordnung).

Ethos und weitere Investoren setzen Bemühungen für sichere Arbeitsbedingungen in Bangladeschs Textilindustrie fort

Der Kollaps des Rana Plaza Gebäudes in Bangladesch hat am 24. April 2013 über 1'100 Textilarbeiter das Leben gekostet und weitere 2'600 verletzt. Am vierten Jahrestag hat eine Gruppe von 137 institutionellen Investoren mit über USD 4.3 Billionen verwalteten Vermögen, darunter Ethos und die 11 Mitglieder des Ethos Engagement Pool International, ein Investor Statement veröffentlicht, welches den Erfolg des Bangladesh Accord on Fire and Building Safety ("Accord") betont.

Klimawandel: Die fünf Erwartungen der Ethos Stiftung an die Unternehmen

Ethos veröffentlicht ein an die kotierten Unternehmen gerichtetes Dialogpapier (Engagement Paper), welches die Erwartungen der Anleger an das Risikomanagement im Bereich Klimawandel zusammenfasst. Trotz der Dringlichkeit dieses Themas veröffentlicht weniger als die Hälfte der an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen ihren Treibhausgasausstoss.

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