Ethos hat einen Brief an die Financial Times unterzeichnet, in welchem Öl- und Gasunternehmen aufgefordert werden, sich stärker für das Ziel des Pariser Übereinkommens einzusetzen, die globale Erwärmung unter 2 Grad zu begrenzen. Der Brief wurde von 60 institutionellen Investoren mit verwalteten Vermögen von CHF 10'500 Milliarden unterstützt und fordert von der Öl- und Gasindustrie Transparenz und die Übernahme von Verantwortung für alle ihre Emissionen. Das bedeutet für die betroffenen Unternehmen: Festlegung konkreter und ehrgeiziger CO2-Reduktionsziele, Bewertung der Auswirkungen der Emissionen aus der Verwendung ihrer Produkte und Erläuterung, wie getätigte Investitionen mit dem Pariser Ziel vereinbar sind. Der Brief steht im Zusammenhang mit mehreren bedeutenden Aktionärsanträgen bei Öl- und Gasunternehmen, über welche Aktionäre schon bald abstimmen werden, wie etwa dem «Follow this»-Antrag an der Generalversammlung von Shell. Das Schreiben spiegelt den zunehmenden Druck auf die Öl- und Gasindustrie wider, zu klären, wie sie ihre Zukunft in einer kohlenstoffarmen Welt sieht. Viele Investoren nehmen ihre Verantwortung für das Ziel des Pariser Übereinkommens wahr. Es ist an der Zeit, dass die gesamte Öl- und Gasindustrie dasselbe tut.

Brief an die Financial Times

Ethos-News bezüglich Shell